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P R E S S E |
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| BERTRAM HAID, der österreichische Cartoonist, im Interview (by Martha Bell) Der Cartoonist, Bertram Haid, wurde am 9.8.1964 in Innsbruck geboren. Zum Comic zeichnen bist du über Umwege gekommen. Hattest du vorher einfach kein Interesse am Zeichnen oder schlummerte dein Talent noch im Verborgenen?
Wie reagierte dein Umfeld auf dein nicht sehr konventionelles Leben. Bestätigte dich die Reaktion deiner Eltern und deiner Freunde oder musstest du viel Überzeugungsarbeit leisten?
Im Moment liegt deine Hauptbetätigung beim Texten und Gagschreiben, unter anderem für Ö 3. Wo bekommst du deine Ideen her? Liefert die dir deine Umwelt oder entstammt vieles aus deinen eigenen Erlebnissen?
1990 stiegst du aktiv ins Musikgeschäft ein. Im Moment liegen deine künstlerischen Ambitionen aber woanders. Vermisst du das Musikgeschäft oder ist dies ein Kapitel deines Lebens das abgeschlossen ist?
Du hast unter anderem ein Buch mit dem Titel „Tirolkamasutra“ geschrieben. Verrate uns wie es dazu kam.
Eigentlich bist du ein Multitalent. Gibt es noch Projekt die du verwirklichen möchtest? Was schwebt dir noch vor?
Wie schätzt du die heutige Generation der jungen Künstler ein. Haben sie eine Chance sich selbst zu verwirklichen und sich in derheutigen Zeit Gehör zu verschaffen?
Kannst du beurteilen was dich zu dem gemacht hat wer du heute bist. Wer war dein Mentor und Begleiter?
Das mbr:points Erfolgsteam martha bell, Bernd Gratzl und Roland Kobald bedankt sich für das Interview! |
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| Tiroler Woche - 9. Feber 2007 | ||||||||||||||||||||||||||
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| TIP, 13. August 2004 | ||||||||||||||||||||||||||
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| Tiroler Tageszeitung, 23. Feber 2004, anlässlich der BAES-Ausstellung im Cafe Munding in Innsbruck | ||||||||||||||||||||||||||
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Bertram Haid / Elias Schneitter: Tirol ist nur eines. Vom Andreas zum Hofer. Literatur und Cartoons. Innsbruck: Edition BAES 2002. 131 Seiten. Euro 12,00. ISBN 3-9500933-1-1 Wenn man als Beobachter der Literatur zu lange in einschlägigen Feuilletons unterwegs ist, vergißt man mit der Zeit, daß Literatur auch etwas äußerst Fetziges, Lustiges und Anarchistisches sein kann. Das Duo BAES produziert seit einigen Jahren für diverse Zeitungen Westösterreichs sogenannte literarische Cartoons, das sind "literarische Fundstücke mit bildlicher Auflösung", wie es in einem Selbstkommentar heißt. Der Band "Tirol ist nur eines" beginnt mit einer Entschuldigung, die an diverse germanistische Arbeiten erinnert. Das Thema sei dermaßen unbefleckt und gigantisch, daß das Projekt zum Scheitern verurteilt sei, aber ein bißchen Genuß könnte sich für den Leser ausgehen, denn es geht schließlich um Tirol. Der Titel des schrägen Heimatbuches bezieht sich auf die heimliche Landeshymne, die zu allen unmöglichen Anlässen gekehlt und geträllert wird, und wo der Klang "Tirol isch lei oans" am Schluß wie der Dialektausdruck für After gesungen wird. Der Heimatmythos, seine Verhunzung und illegale Repräsentation nennt sich bei BAES eine "Hommage in fünf Kapiteln". Unter den Headlines: Harte Schale, harter Kern; Das Kreuz mit der Kirche; Kernige Knödelkultur; Große Töchter große Söhne und Tourismuspläne wird kompetent in einer scheinbar fachlich aufgemotzten Sprache all das abgehandelt, was in Heimatbroschüren, Tagespressen und diversen Stammtischen im Laufe eines Saison anfällt. Und Tirol hat immer Saison, weshalb auch genügend Stoff für die Literatur und das Leben im Land vorhanden ist. Zur Schnell-Erbauung und für Leser mit nur einem einzigen Blick gibt es Cartoons, die sich etwa der Kunst im Gebirge annehmen, und zwischendurch alles verhüllen, was Christo aus Zeitmangel noch nicht verpackt hat (Christo verhüllt Peinlichkeiten). Für Leser mit einem zweiten Blick sind literarische Texte abgedruckt, die einerseits in einsame Zwergdialoge der reduzierten Illuminationsart münden, anderseits eine Rhetorik des großen Pathos anschlagen und dabei mittendrin entgleisen. In ihrer erzählenden Didaktik erinnern die Texte an Alexander Kluge, reale Schicksalsschläge werden probehalber zu einer Theorie des Schicksals aufgeweitet, punktuelle Anlässe zu einer kollektiven Fläche des Erlebens aufgeschüttet. Die einzelnen Stories sind jeweils mit heftig übertriebener Schlagzeile und sattem Eingangskommentar in Fettdruck ausgestattet, ein patriotisches Über-Ich versucht, die unerhörten Begebenheiten zu ordnen und für den Leser aufzubereiten. Und im Zweifelsfalle kommt der sogenannte Volksmund zu Wort, der bekanntlich Tag und Nacht die wahren Geschichten aus dem Leben erzählt. Von Andreas zum Hofer ist eine Sammlung von makaberen Realitäten, die schon durch ihre Verknüpfung jede gängige literarische Einordnung sprengen. Der Freiheitsheld Andreas Hofer wird ironisch beäugt, dann wird es Zeit für einen kleinen Einkauf von Geschichten und das sogenannte Hofer-Sackl erweist sich als guter Beutel, in dem der Trash verstaut werden kann. Die Benützung des Logos des Hofer Marktes wurde übrigens auf skurrile Art von diesem bewilligt, auch das ist schon eine Literaturgeschichte der höheren Art. Der Eindruck nach dieser Lektüre ist nachhaltig: Hier spielt sich etwas Fetziges, Lustiges und Anarchistisches ab. So sollte Literatur öfters sein! BAES sind Betram Haid (Cartoons) und Elias Schneitter (Storys); BAES leben zurückgezogen in Innsbruck und Umgebung und sind jederzeit erreichbar unter: www.a2on.com/baes Helmuth Schönauer 10/02/02 |
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| POMMES - Eine Story | ||||||||||||||||||||||||||
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| Helmut Schönauer aus Blickpunkt vom 4. 12. 1998 |
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| BAES - Aufgekocht aus TIP vom 18. 1. 2002 |
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ein Klick auf das Bild vermittelt tiefere Einblicke in die Kockhkünste von BAES |
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